Wie lange dauert es, Fahrlehrer:in zu werden?
Für die reguläre Fahrlehrer:in-Ausbildung der Klasse BE solltest du mindestens rund 12 Monate Ausbildungszeit einplanen. Sie besteht aus einer einmonatigen Einführungsphase, einem mindestens siebenmonatigen Lehrgang und einem mindestens viermonatigen Lehrpraktikum. Die einzelnen Phasen regelt die Fahrlehrer-Ausbildungsverordnung.
Voraussetzungen und Organisation klären
Bevor dein Lehrgang beginnt, solltest du deinen Ausbildungszugang, erforderliche Unterlagen und die Finanzierung klären. Auch dein Alltag braucht Vorbereitung: Wie kommst du zum Unterricht? Wann lernst du? Wie organisierst du familiäre Verpflichtungen?
Je früher diese Fragen beantwortet sind, desto besser kannst du dich später auf die Inhalte konzentrieren.
Die 3 Phasen der Fahrlehrer:in-Ausbildung
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Den Beruf kennenlernen
Die einmonatige Einführungsphase verbindet eine Einführung an der Fahrlehrerausbildungsstätte mit einer Hospitation in einer Ausbildungsfahrschule und einer anschließenden Auswertung.
Du erhältst erste Einblicke in den Unterricht und beobachtest, wie Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer mit unterschiedlichen Lernenden arbeiten. Nutze diese Zeit, um genau hinzusehen: Wie werden Aufgaben erklärt? Wann greift die Lehrkraft ein? Wie wird eine Fahrstunde nachbesprochen?
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Fachwissen und Unterrichtskompetenz aufbauen
Es folgt der mindestens siebenmonatige Lehrgang. Du beschäftigst dich mit den fachlichen Grundlagen und damit, wie du sie verständlich vermitteln kannst. Eine weitere Hospitation stellt den Bezug zum Fahrschulalltag her.
Für deinen Lernerfolg hilft es, neue Inhalte regelmäßig in eigene Worte zu fassen. Eine Regel zu kennen ist ein erster Schritt. Sie anhand einer konkreten Verkehrssituation nachvollziehbar zu erklären, verlangt zusätzliches Verständnis.
Die CFK veröffentlicht den ersten Ausbildungsabschnitt als achtmonatigen BE-Lehrgang. Die aktuellen Angebote findest du unter Termine und Preise.
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Im Lehrpraktikum unterrichten lernen
Im mindestens viermonatigen Lehrpraktikum entwickelst du deine Unterrichtspraxis in einer Ausbildungsfahrschule weiter. Begleitende Reflexionstage und eine Reflexionswoche helfen dabei, Erfahrungen auszuwerten.
Hier wird besonders deutlich, dass guter Unterricht Planung und Anpassung braucht. Du bereitest ein Lernziel vor, beobachtest den Verlauf und überlegst anschließend, was funktioniert hat und was du verändern solltest.
Prüfungen und Abschluss mitplanen
Zur Qualifizierung gehören die fahrpraktische Prüfung, die schriftliche und mündliche Fachkundeprüfung sowie die Lehrproben. Die Prüfungen begleiten unterschiedliche Abschnitte deines Ausbildungswegs; sie finden nicht alle erst nach dem Lehrpraktikum statt. Grundlage ist die Fahrlehrer-Prüfungsverordnung.
Lass dir vor Beginn erklären, wie Lehrgang, Prüfungen und Praxisphase zeitlich aufeinander abgestimmt sind.
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